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2006 - 50-jähriges Jubiläum des SV Fleischwangen Ein sportliches Highlight der besonderen Art wurde
geboten. Der SVF scheute keine Kosten und Mühen und verpflichtete die Uwe-Seeler-Traditionself, die am 29. Juli gegen eine AH-Auswahl, mit Spielern aus Fleischwangen und dem Umland antrat. Moderiert vom
ARD-Reporter Jochen Hageleit sahen die zahlreich angereisten Fans ein interessantes Fussballspiel, das am Ende die Traditionself mit 13:3 für sich entschied. Anschließend standen “Bulle” Roth und Frank
Mill den Fans im Festzelt noch Rede und Antwort, bevor die Waldhauser Musikanten den gelungenen Tag noch abrundeten.
Am Sa. 07. Oktober fand das Festbankett in der Turnhalle statt.Vorstand Alex Großmann konnte zahlreiche Ehrengäste sowie ehemalige
Aktive, Funktionäre und Freunde des SVF begrüßen. Mit eiem abwechslungseichen und sehr interessanten Abend präsentierte sich der Sportverein, mit dem Moderator Dirk Schanta, der gekonnt durchs Programm
führte.Umrahmt wurde der Abend vom Muiskverein Fleischwangen und den bestens aufgelegten Running Gags. Am Sonnag spielte der MV Mochenwangen zum Frühschoppen auf. Am Nachmittag wurde man von der
Jugendkapelle Fleischwangen, Zogenweiler, Unterwaldhausen bei Kaffee und Kuchen unterhalten.
Der Sportverein Fleischwangen e.V. feierte 1996 sein 40-jähriges Jubiläum. Im Rahmen des traditionellen Weinfestes am 28./29.
September 1996 feierte der SVF auch sein 40-jähriges Vereinsjubiläum mit einem Festbankett am Freitag, dem 27. September 1996 in der Schulturnhalle in Fleischwangen.
40 Jahre SV Fleischwangen - das sind 40 Jahre bewegte Vergangenheit mit Höhen und Tiefen, Trauer und Freude, Jubel und
Niedergeschlagenheit.
Bereits 1946 wurde in Fleischwangen ein Fußballverein gegründet, der jedoch mangels Interesse und Spieler nach drei Jahren wieder
aufgelöst wurde. Das Fußballfieber aber ließ viele der damaligen Aktiven nicht mehr los, und es war nur eine Frage der Zeit, wann der Fußballsport in Fleischwangen wieder aufleben würde.
1956 war es dann endlich soweit: Felix Fässler und Rupert Rimmele konnten Franz Renn
als Vorstand gewinnen und zusammen mit Berthold Forderkunz als 2. Vorsitzenden, Josef Bumüller als Geschäftsführer und einer kleinen Schar von Fußballspielern gründeten sie den SV Fleischwangen und begannen in der untersten Klasse den Spielbetrieb.
Trotz des allzufrühen Todes von Franz Renn war dieser Neugründung mehr Erfolg beschieden, weil der Verein mit Berthold Forderkunz
einen Amtsnachfolger fand, der ganz im Sinne seines Vorgängers den Verein weiterführte. Auf Anhieb gelangen Meisterschaft und Aufstieg. Doch auch in der damaligen B-Klasse hielt es die
fußballbegeisterten Kicker aus Fleischwangen nur 2 Jahre, dann gelang sogar der Aufstieg in die A-Klasse, vergleichbar mit der heutigen Bezirksliga.
Zwei Jahre hielt man sich in dieser Klasse, gewann sogar den Bezirkspokal -Donau-, mußte dann aber aus finanziellen Gründen auf die
höhere Spielklassen verzichten und spielte danach wieder in der B-Klasse, in der man sich jahrzehntelang ohne große Mühe behaupten konnte.
1970 wurde Berthold Forderkunz nach 13 Jahren im Amt von Franz Bumüller abgelöst. Neben einer bereits existierenden
A-Jugend wurde nun auch noch eine C-Jugend gegründet, weil man schon frühzeitig erkennen mußte, daß es ohne eine eigene Jugend auf Dauer nicht möglich ist, den Verein am Leben zu erhalten.
1973/74 begann in Fleischwangen die Aera Manz/Renn. Hugo Manz, als Trainer gelang 1977 wieder der
Aufstieg in die Bezirksliga, wo man 4 Jahre lang dem Namen Fleischwangen alle Ehre machte. Nicht zuletzt die hervorragende Jugendarbeit, auch im wesentlichen von Hugo Manz geprägt, war der Garant für
den sportlichen Höhenflug.
Als Siegfried Renn 1982
plötzlich und unerwartet starb, riß sein Tod eine große Lücke in die Reihen des Sportvereins. Doch dank seines Wirkens und kameradschaftlichen Zusammenarbeit im Sportverein überstand der SVF die folgende schwere Zeit.
Rolf Bastuck,
langjähriger Freund und Mitstreiter von Siegfried Renn, führte den Verein nach dessen Tod 6 Jahre lang ganz im Sinne seines beliebten Vorgängers. Und genau diesen Weg beschritten und beschreiten auch dessen Nachfolger im Amt,
Karl Pferdt und der 1. Vorsitzende Alexander Großmann.
Die Mitgliederzahlen stiegen stetig an, neben dem Fußball wurden Freizeitsport-Abteilungen
für Kinder, Frauen und Senioren ins Leben gerufen, die Jugendarbeit wurde verstärkt, und durch die Zusammenarbeit in diesem Bereich mit dem SV Ebenweiler wurde langfristig die Basis geschaffen, den Fußball- und den Freizeitsport in Fleischwangen dauerhaft zu erhalten.
Auch sportlich gesehen waren die letzten Jahre sehr bewegt. Unter Trainer Alex Riedesser gelang wiederum der
Aufstieg in die Bezirksliga. Doch die Konkurrenz wurde immer stärker, die Ansprüche der Aktiven wuchsen, und wenn man diese Entwicklung nicht mitmachen will und kann, dann bleibt nur das Backen
kleinerer Brötchen übrig. Unter diesem Einfluß stieg der SVF erstmalig sogar ab bis in die Kreisliga -B-, aus der man unter Trainer Markus Neher wieder aufstieg
und sich somit heute in der Kreisliga -A- behauptet.
Im Oktober 1997 konnte der SVF das mit sehr viel Eigenleistung neu erbaute Sportheim einweihen, wo sich neben den Duschen, Toiletten, Rasenmäher und sonstigen Requisiten auch
eine Sportgaststätte für ca. 60 Besucher im 1. OG befindet.
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